Wie easycompr arbeitet
easycompr ist ein Vergleichsportal für Produkte und Mobilfunktarife. Diese Seite beschreibt, was dabei automatisiert entschieden wird und was nicht — damit nachvollziehbar ist, wie ein Ergebnis zustande kommt.
Der Bestand
Die Artikel stammen aus den Produktdatenfeeds angebundener Händler. Preis, Händler, Marke und Bild kommen unverändert von dort und werden täglich neu eingelesen. Es werden keine Preise geschätzt, gerundet oder fortgeschrieben: Steht kein belegter Preis zur Verfügung, zeigt easycompr keinen Preis an, sondern die Zahl der vorhandenen Angebote.
Was das Sprachmodell entscheidet
Einmal pro Nacht bewertet ein Sprachmodell den eigenen Warenbestand. Es beantwortet vier Fragen:
- Wie wichtig ist ein Produkttyp? Ein Fernseher wird häufiger gesucht als ein Kabelbinder, und bei teuren Geräten lohnt ein Vergleich mehr als bei einem Mauspad. Daraus entsteht die Reihenfolge auf der Startseite.
- Wie bekannt ist eine Marke? Ohne diese Einschätzung stünden Anbieter mit vielen billigen Artikeln vor bekannten Herstellern — die Zahl der Artikel sagt nichts über ihre Bedeutung.
- Enthält ein Produkttyp wirklich das, was sein Name verspricht? Liegen unter „PlayStation 5“ nur Spiele und Zubehör, wird der Typ entsprechend umbenannt und trägt keinen „ab“-Preis, der von einem Spiel stammt.
- Gehört ein Artikel in die Auswahl der Startseite? Das Modell sortiert aus, was zwar den Namen trägt, aber etwas anderes ist — ein Eingabestift ist kein Smartphone, eine Kinder-Spielzeugwaschmaschine keine Waschmaschine.
Diese Bewertung läuft einmal nächtlich, nicht bei jedem Aufruf. Das Ergebnis ist eine Datei, die die Seite beim Start liest.
Was das Sprachmodell nicht entscheidet
Es verändert keine Preise, keine Verfügbarkeiten und keine Händlerangaben. Es fügt keine Produkte hinzu, die nicht im Bestand sind. Es darf die Auswahl der Startseite ausschließlich verkleinern und umsortieren — und auch das nur, soweit die festen Regeln zustimmen. Wo Regel und Modell verschiedener Meinung sind, gilt die strengere Antwort.
Die Chat-Beratung
Im Chat beschreibst du in eigenen Worten, was du suchst. Ein Sprachmodell übersetzt das in eine Suche über den vorhandenen Bestand und wählt die Treffer aus, die am ehesten gemeint sind. Es beantwortet ausschließlich Fragen zu Produkten, Tarifen und Preisen aus diesem Bestand.
Der Unterschied zu einem allgemeinen KI-Assistenten
Ein allgemeiner Assistent wie ChatGPT antwortet aus dem, was beim Training in ihm gelandet ist. Das ist breit, aber es hat einen Stichtag: Preise, Modelle und Verfügbarkeiten stammen aus der Vergangenheit, und der Assistent weiß nicht, wie alt seine Angabe ist. Nach einem Preis gefragt, nennt er im Zweifel eine plausible Zahl.
easycompr arbeitet umgekehrt. Das Sprachmodell erfindet hier keine Produktdaten und ruft auch keine ab — es bekommt ausschließlich unseren eigenen Bestand vorgelegt und entscheidet, was davon zur Frage passt. Preise, Händler und Verfügbarkeit kommen aus den Datenfeeds angebundener Händler und werden täglich neu eingelesen. Zu jedem Preis steht, von welchem Händler er stammt und wann er zuletzt geprüft wurde.
Der Unterschied ist also nicht ein besseres Modell, sondern die Datengrundlage: tagesaktuell und belegt statt aus dem Gedächtnis. Findet sich zu einer Frage nichts im Bestand, sagt easycompr das — statt eine Antwort zu formulieren, die gut klingt.
Findet sich nichts Passendes, sagt easycompr das und verweist auf einen Partnerhändler, statt einen unpassenden Treffer als Antwort auszugeben.
Grenzen
easycompr zeigt nur Anbieter, mit denen eine Vergütungsvereinbarung besteht — der Gesamtmarkt wird nicht abgebildet. Ein angezeigtes Angebot ist keine Empfehlung, und es findet keine Rechts-, Finanz- oder Anlageberatung statt. Maßgeblich ist immer der Preis beim Anbieter zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.
Mehr dazu in den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.